Aus der letzten April - Woche 1942

MBowkerDG[Ser#-DoB]-151216-030001.jpg
MBowkerDG[Ser#-DoB]-151216-030002.jpg

Title

Aus der letzten April - Woche 1942
Propaganda Leaflet G42

Description

From the last week of April 1942, bombs dropped on England and Germany.

Publisher

IBCC Digital Archive

Date

1942-04

Contributor

Frances Grundy

Rights

This content is available under a CC BY-NC 4.0 International license (Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0). It has been published ‘as is’ and may contain inaccuracies or culturally inappropriate references that do not necessarily reflect the official policy or position of the University of Lincoln or the International Bomber Command Centre. For more information, visit https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ and https://ibccdigitalarchive.lincoln.ac.uk/omeka/legal.

Format

One printed leaflet

Language

Type

Identifier

MBowkerDG[Ser#-DoB]-151216-030001,
MBowkerDG[Ser#-DoB]-151216-030002

Temporal Coverage

Transcription

Aus der Letzten April - Woche 1942
23.-29. April
Die deutsche Luftwaffe warf auf England 228 000 Kilo Bomben
Die R.A.F. Warf auf Deutschland 1 320 800 Kilo Bomben
26. April
Hitler verspricht im Reichstag:
„In dem kommenden Winter wird das Heer in dem Osten besser ausgerüstet sein“
[short line]
(Am 3. Oktober 1941 hat Hitler erklärt: „Dieser Gegner, Russland, ist bereits gebrochen und wird sich nie mehr erheben!“)
27. April
[italics] Der amerikanische Arbeiterführer R.F.Watt am 27. April 1942 in London; [/italics]
„Noch in diesem Jahr werden weitere 10 Millionen Arbeiter in die Rüstungsindustrie übergeführt werden: In den Vereinigten Staaten sind mindestens 54 Millionen Arbeitskräfte verfügbar.“
28. April
[italics] Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz SAUCKEL am 28. April; [/italics]
„Im Ernteeinsatz werden HJ und BdM in bisher noch nicht dagewesenem Ausmass zur Verfügung stehen.
Eine grosse Reserve an Arbeitskräften verkörpern noch immer die deutschen Frauen.
Im Einsatz fremdländischer Arbeitskräfte stehen uns Kriegsgefangene, Zivilarbeiter und -arbeiterinnen aus den meisten europäischen Ländern zur Verfügung.“
[page break]
[following text (repeated) surrounds whole page]
HITLER KANN DEN KRIEG NICHT MEHR GEWINNEN, ER KANN IHN NUR VERLÄNGEN
[end of surrounding text]
„Die zahlenmässige Überlegenheit des des Feindes gewann durch die immer mehr entwickelte Kriegsindustrie der Ententestaaten weiter gefahrvoll am Stärke. Sie war ausschliesslich auf den Krieg eingestellt. Arbeitskräfte standen ausreichend zur Verführung. An Rohstoffen war kein Mangel, die Arbeitsleistung war nicht gesunken, das Leben ging in den Ententeländern seinen normal Weg. Das Weltmeer war ihnen offen. Die Vereinigten Staaten Nordamerikas halfen jetzt in dem grössten Umfang aus und schufen Neues. Die technische Ausstattung der Ententeheere erreichte immer grössere Vollkommenheit und Kraft, so wie sie bisher noch nie dagewesen war.“
„Sicher stand, dass unsere Rüstungswerke trotz ihrer gewaltigen Leistungen, auch wenn sie noch so viel Arbeiter erhielten, nie in der Lage waren, den feindlichen Vorsprung einzuholen, so lange die gewaltige feindliche Industrie ungestört unter friedensähnlichen Bedingungen weiterarbeitete. Ein Ausgleich der Kraft war demnach unter diesen Verhältnissen nicht zu erreichen … Bei einem Hinziehen des Krieges schien unsere Niederlage unausbleiblich.“

Collection

Citation

Propaganda Warfare Executive, “Aus der letzten April - Woche 1942,” IBCC Digital Archive, accessed November 21, 2019, https://ibccdigitalarchive.lincoln.ac.uk/omeka/collections/document/17674.

Item Relations

Item: Aus der letzten April-Woche 1942 dcterms:relation This Item
Can you help improve this description?